Kurzinformation zum Thema Zink    
Zink gehört neben Eisen zu den wichtigsten Spurenelementen für den Organismus. Normalerweise geschieht die Zinkversorgung über die tägliche Nahrung. Doch nach Untersuchungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist auch in Deutschland von einer teilweise deutlichen Unterversorgung auszugehen. Gründe hierfür könnten der Trend zu rindfleischarmer Ernährungsweise und intensive landwirtschaftliche Bodennutzung sein. Aber auch individuelle Faktoren wie starker Stress können zur Zink-Unterversorgung beitragen.

 
 

Der Zinkbedarf eines Erwachsenen beträgt laut DGE* 8 bis 15 mg pro Tag. In jeder Zelle ist Zink vorhanden, im gesamten Körper jedoch nur 2000 bis 3000 mg (die Masse einer kleinen Geldmünze). Auch leichte Mangelzustände können daher bereits ernste Folgen für das körperliche und psychische Wohlbefinden haben.

Reiche natürliche Zinkquellen sind beispielsweise Austern, Rinderfilet oder Leber. Vegetarier, besonders solche, die erst als Erwachsene ihren Fleischverzehr einstellen, sind daher besonders anfällig für einen Zinkmangel.
 

Um eventuelle Risiken frühzeitig zu erkennen, empfehlen wir, dass Sie bei Ihren Patienten einmal pro Jahr den im Folgenden beschriebenen Zinkmangel-Test und im Bedarfsfall eine Zinkkur durchführen. Dieser Test und die Zinkkur ersetzen selbstverständlich keine weitergehenden diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen.

(*DGE= Deutsche Gesellschaft für Ernährung, Frankfurt/M)
 

 
   
 
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